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Koriander: Der stille Zweite

Kaum ein Gin kommt ohne ihn aus: Koriandersamen liefern die Zitrus- und Würznoten, die den Wacholder zum Leuchten bringen — auch im Hiemalis.

Samen, nicht Kraut

Wer beim Wort Koriander an das polarisierende Küchenkraut denkt, kann beruhigt sein: Im Gin werden die getrockneten Samen destilliert — und die schmecken völlig anders. Ihr Öl Linalool duftet nach Zitrusschale, Salbei und feiner Würze; erst diese Brücke verbindet den harzigen Wacholder mit Frucht und Gewürz.

Koriander im Hiemalis

Im Hiemalis vermittelt der Koriander zwischen den Welten: Er nimmt die Zitrusnoten der Orange auf und führt sie zu Zimt, Piment und Nelken weiter. Ohne ihn würden Frucht und Gewürz nebeneinanderstehen — mit ihm werden sie ein Profil.

Salzmann Distillery

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Versand in die ganze Schweiz — direkt aus der Destillerie in Raron.

Häufige Fragen

Schmeckt Koriander im Gin wie in der Küche?

Nein — destilliert werden die Samen, nicht das Kraut. Sie schmecken nach Zitrus und milder Würze, nicht nach dem grünen Blatt.

Warum ist Koriander in fast jedem Gin?

Weil er als Bindeglied wirkt: Seine Zitrus- und Würznoten verbinden den Wacholder mit den übrigen Botanicals — das macht ihn seit Jahrhunderten zum Standard.

Wie erkenne ich den Koriander im Hiemalis?

Probieren Sie ihn pur: Zwischen der Orangennote und der Zimtwärme liegt eine helle, leicht pfeffrige Zitruswürze — das ist der Koriander.