
Gin
Rarner Gin
CHF 30
Zur FlascheVon Absinth bis Träsch: Anis gehört zur Brennkultur des Alpenraums. Im Hiemalis setzt er einen kühlen, süsslich-würzigen Akzent zwischen die warmen Gewürze.
Die Schweiz kennt Anis seit Jahrhunderten — vom Absinth aus dem Val-de-Travers bis zum Anisbrot der Weihnachtsbäckerei. Sein Öl Anethol schmeckt süsslich und zugleich kühl, fast mentholartig. Genau diese Doppelnatur macht ihn im Destillat so wertvoll: Er süsst, ohne zu beschweren.
Im Hiemalis liegt der Anis als kühler Faden unter den warmen Gewürzen: Er verbindet die Süssholz-Rundung mit der Frische des Hibiskus und sorgt dafür, dass der Abgang klar bleibt. Ein leiser Auftritt — aber nehmen Sie ihn weg, und dem Gin fehlt etwas.
Versand in die ganze Schweiz — direkt aus der Destillerie in Raron.
Nein — dafür ist der Anis viel zu fein dosiert. Er bleibt ein Nebendarsteller im Gewürzensemble, kein Hauptaroma.
Weil er zur Weihnachtsbäckerei gehört wie Zimt und Nelken — und weil seine kühle Süsse die warmen Gewürze ausbalanciert.
Der Hiemalis — dort gehört Anis zum elfteiligen Botanical-Ensemble des Wintergins.