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Süssholz: Süsse ohne Zucker

Die Süssholzwurzel ist eines der ältesten Gin-Botanicals überhaupt: Sie süsst und glättet das Destillat auf natürliche Weise — und gibt dem Hiemalis seine samtige Fülle.

Das Handwerker-Botanical

Glycyrrhizin, der Süssstoff der Wurzel, ist um ein Vielfaches süsser als Zucker — und destillierbar. Deshalb greifen Brenner seit Jahrhunderten zur Süssholzwurzel, wenn ein Gin weicher werden soll, ohne likörhaft zu wirken. Sie rundet Ecken ab, verlängert den Abgang und verleiht Textur.

Süssholz im Hiemalis

Im Hiemalis arbeitet die Süssholzwurzel unauffällig: Sie verbindet die Frucht von Apfel und Orange mit den Gewürzen und sorgt dafür, dass der Gin trotz Zimt und Nelken samtig bleibt. Man schmeckt sie weniger, als dass man sie spürt — als Fülle auf der Zunge.

Salzmann Distillery

Zu finden in

Versand in die ganze Schweiz — direkt aus der Destillerie in Raron.

Häufige Fragen

Schmeckt der Gin nach Lakritze?

Nein — die typische Lakritznote entsteht erst durch Zusatzstoffe in Süsswaren. Im Gin gibt die Wurzel nur sanfte Süsse und Textur.

Ist der Hiemalis dadurch ein süsser Gin?

Nein, er bleibt ein trockener Gin — die Süssholzwurzel macht ihn weicher und runder, nicht süss.

In welchen klassischen Gins steckt Süssholz?

In sehr vielen London Dry Gins gehört Süssholz zum Kernrezept. Im Hiemalis kombinieren wir es zusätzlich mit alpinen und winterlichen Botanicals.