
Gin
Rarner Gin
CHF 30
Zur FlascheDrei Zutaten, nirgends zu verstecken: Im Gin Tonic entscheidet die Qualität des Gins. Unser Kandidat: der Rarner Gin mit Walliser Aprikose und Lärchenholz.
Tonic verstärkt Frucht und dämpft Härte — ein Gin mit echter Fruchttiefe blüht darin auf. Die Walliser Aprikose und die Heidelbeere des Rarner Gins übernehmen im Glas die Arbeit aufwendiger Garnituren, während Ingwer und Chili dem Drink Spannung geben und das Lärchenholz den Abgang trägt. Das Ergebnis: ein G&T, der nach Herkunft schmeckt statt nach Standard.
5 cl Rarner Gin, 12 cl neutrales bis mediterranes Tonic, ein hohes Glas voller Eiswürfel, eine Grapefruitspalte. Erst der Gin über das Eis, dann das Tonic langsam am Glasrand entlang — so bleibt die Kohlensäure erhalten. Für die trockene Variante: Solstice mit Zitronenzeste; für die winterliche: Hiemalis mit Orangenzeste.
1:2.5 bis 1:3 — bei 5 cl Gin also 12 bis 15 cl Tonic. Mehr Tonic verwässert die Botanicals, weniger macht den Drink zu schwer.
Weil es die alpinen Botanicals überdeckt. Ein Gin mit eigenem Charakter braucht ein Tonic, das begleitet statt konkurriert.
Viel — ein volles Glas Eis kühlt schneller und schmilzt langsamer als zwei einsame Würfel. Kaltes Glas, kalter Drink, langsame Verwässerung.